11.08.2017 - Ahorntal - News Nr.: 11696
Rettungshund „Bine“ findet verletzten Pilzsammler
Anfang 60-Jähriger beim Pilzsammeln am Nachmittag gestürzt – Mann wird erst rund zehn Stunden nach Sturz gefunden – Mehrere Rettungshundestaffeln und Maintrailer aus Franken im Einsatz – Großaufgebot an Feuerwehreinsatzkräften an der Suche beteiligt – Rettungsdienst bringt unterkühlten und verletzten Pilzsammler ins Krankenhaus – Hundeführerin ist froh über „Fund mit Happy End“

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Pilzsammeln gilt eigentlich nicht als gefährliches Hobby, sofern sich der Beutejäger gut mit den einzelnen Sorten auskennt. Jedoch gilt es beim Suchen nach dem Gemüse im Wald auf die eigene Sicherheit und den Weg zu achten. Diese schmerzvolle Erfahrung musste auch ein Anfang 60-Jähriger am Donnerstagnachmittag (10.08.2017) in einem Waldstück beim Pottensteiner Ortsteil Vorderkleebach (Lkr. Bayreuth) machen. Er stürzte gegen 15:30 Uhr am Nachmittag und konnte den Heimweg aus eigener Kraft nicht mehr bewerkstelligen. Nachdem der Mann von seinem Ausflug ins Grüne nicht mehr zurückkehrte, wurde sofort befürchtet, dass ein Unglück geschehen sei. Zahlreiche Einheiten der Bergwacht, sowie Rettungshundestaffeln aus dem Frankenland, Mantrailinghunde mit ihren Führern und ein Großaufgebot an Feuerwehrkräften rückte aus, um den Vermissten zu suchen. Mit dabei Silvia Lauterbach von der Rettungshundestaffel Mittelfranken und ihre Hündin „Bine“. Genauso wie viele andere suchten die Beiden das ihnen zugeteilte Gebiet ab und hatten rund 10 Stunden nach dem Unfallgeschehen das Glück den Gestürzten zu finden. „Das hat mich sehr gefreut. Die Person konnte relativ fit gefunden werden, er konnte nur nicht mehr aufstehen“, erzählt Lauterbach begeistert. Sofort wurden die Rettungskräfte zum Unglücksort gerufen, die den Verletzten, der inzwischen auch unterkühlt und durchnässt war, zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus brachten.


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