18.06.2017 - Treuchtlingen - News Nr.: 11397
Mutter kracht in Hauswand: Sohn tot
Zeugen berichten der Polizei von überhöhter Geschwindigkeit – 45-Jähriger Beifahrer erliegt noch vor Ort seinen schweren Verletztungen – 67-Jährige Fahrerin lebensgefährlich verletzt – Statiker muss Wohnhaus überprüfen

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Die Kombination von einem Mitsubishi und einer Hauswand hat sich am Sonntagmorgen (18.06.2017) für einen 45-Jährigen Beifahrer als tödlich erwiesen. Seine Mutter saß am Steuer des Wagens, den sie gegen 8:30 Uhr auf der Hauptstraße in Treuchtlingen stadtauswärts lenkte. Doch anstatt mit vier Rädern auf der Fahrbahn zu bleiben, kam die 67-Jährige aus noch ungeklärter Ursache zwischen der Heinrich-Aurnhammer-Straße und der Josef-Lidl-Straße nach links von der Straße ab und krachte frontal gegen eine Hauswand.

Bei dem Aufprall erlitten sowohl die Mutter als auch der Sohn schwerste Verletztungen. Neben den bodengebundenen Einsatzkräften von Rettungsdienst und Feuerwehr schickte die Leitstelle auch einen Rettungshubschrauber zum Unglücksort. Trotz sofort eingeleiteter technischer Rettung der Feuerwehr und Versorgung durch den Rettungsdienst und den Notarzt waren die Verletzungen des 45-Jährigen so schwer, dass er ihnen noch an der Unfallstelle erlag. Seine Mutter wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen mit dem Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Auf Anforderung der Staatsanwaltschaft Ansbach wurde ein Sachverständiger hinzugezogen, um die Unfallursache zu klären. Zeugen vor Ort berichteten der Polizei, dass die Fahrerin kurz vor dem Unfall mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, ob dies allerdings stimmt, wird noch überprüft.

Ebenso Schaden genommen hat bei diesem Unfallgeschehen das Haus, in dessen Wand die 67-Jährige mit ihrem Mitsubishi gekracht war. Selbst im Inneren der Wohnung, deren Besitzerin zur Zeit des Unglücks außer Haus war, klaffen Risse in der Wand und Möbel wurden umgeworfen. Die Schäden muss nun ein Sachverständiger begutachten, um die Statik des Gebäudes zu prüfen und zu klären, ob es weiter bewohnbar ist. Der entstandene Sachschaden am Haus lässt sich derzeit nicht beziffern.


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