18.05.2017 - Bamberg - News Nr.: 11237
Explosion löst Großeinsatz aus: 25 Tonnen Schrott in Flammen
Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden an – Keine Personen verletzt – Vermutlich Spraydosen detonieren bei Feuer bei Altmetall-Ensorgungsbetrieb - Brandrauch nicht schädlich für die Bevölkerung

© NEWS5 / Herse

Großalarm für die Einsatzkräfte am späten Donnerstagabend (18.05.2017) in Bamberg. Auf dem Gelände eines Altmetall-Entsorgungsbetriebs soll es eine Explosion gegeben haben und anschließend ein Brand ausgebrochen sein. Noch während die Einsatzkräfte auf der Anfahrt waren, gingen die Meldungen über weitere Verpuffungen ein. Vor Ort eingetroffen, stellte sich die Situation für die ersten Kräfte nicht so dramatisch dar, wie ursprünglich angenommen. 

Lediglich 25 Tonnen Altmetall, die auf einen ungefähr fünf Meter hohen Haufen geschlichtet waren, standen in Flammen. Dem vorangegangen war wohl tatsächlich eine Explosion, aus der sich der Brand entwickelte. Das Feuer hatten die Floriansjünger mit Wasserwerfern und Löscharbeiten über die Drehleiter glücklicherweise jedoch schnell unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten zogen allerdings sich noch bis weit nach Mitternacht hin. Denn um alle Glutnester auszumerzen, musste ein firmeneigener Bagger den Schrottberg auseinander ziehen, damit das Feuer endgültig gelöscht werden konnte. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit, trotzdem wurde sicherheitshalber eine Luftmessung durchgeführt, die erwartungsgemäß negativ ausfiel. 

Wieso der Brand ausbrach, ist derzeit noch absolut unklar. Ein Sprecher des Unternehmens hielt eine Selbstentzündung jedoch für nicht unwahrscheinlich. Die Verpuffungen könnten seiner Ansicht nach von Spraydosen stammen, die sich in dem Altmetallh-Haufen befanden. Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr und rund 30 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes vor Ort. Unterstützt wurden diese von der UG-Oel der Feuerwehr und der UG-SanEL des Rettungsdienstes. Verletzte gab es glücklicherweise keine zu beklagen, da sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs keine Personen mehr auf dem Gelände befanden.


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